Was ist Homöopathie?

Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte,
dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit. (§ 2 Organon)

Samuael Hahnemann
Begründer der Homöopathie (1755- 1843)

Die Klassische Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsgesetz. Danach wird ein homöopathisches Arzneimittel bei den Symptomen verordnet, die es bei einem gesunden Menschen erzeugt.
('Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt' - Similia similibus curentur)

Ein Mittel, das z.B. Fieber oder Durchfall bei einem Gesunden erzeugt, kann dies bei einem Kranken heilen. Es wird eine Reaktion des Organismus (ähnlich einer Impfung) hervorgerufen, durch die die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Dadurch werden auch Krankheiten, die ansonsten einer Behandlung schwer zugänglich sind (vor allem chronische Erkrankungen), behandelbar und heilbar.

Sollte Interesse an einer detaillierteren Erläuterung der Homöopathie bestehen, so fühlen Sie sich herzlich eingeladen, meine folgende Zusammenfassung zu lesen: Homöopathie in 5 Minuten erklärt

homöopathie - Was ist Homöopathie?

homöopathie - Was ist Homöopathie?

Die homöopathische Behandlung

Eine Behandlung beginnt mit der Erstanamnese. Diese kann 1,5 bis 2 Stunden dauern.
Die Folgetermine finden in Abhängigkeit von der Krankengeschichte etwa alle 4-6 Wochen statt und sind entsprechend kürzer (30-45 Min).

Für den Homöopathen ist die Gesamtheit der Symptome die Krankheit - sowohl auf körperlicher, seelischer wie geistiger Ebene.
In der Anamnese wird dieses individuelle Bild des Krankseins erhoben. Dies kann ein für den Patienten und auch für mich spannender und erkenntnisreicher Prozess sein.

Nach der Anamnese erfolgt die Ausarbeitung und Verordnung des zu dem Patienten und seinen individuellen Beschwerden passenden homöopathischen Arzneimittels, seines sogenannten Konstitutionsmittels. Potenzhöhe und Dosierung der homöopathischen Arznei werden individuell an den Krankheitszustand des Patienten angepasst. Das „persönliche“ homöopathische Mittel regt die Lebenskraft sanft zur Selbstheilung an.

behandlung - Die homöopathische Behandlung

behandlung - Die homöopathische Behandlung

Was wird behandelt?

  • Rückenbeschwerden (z.B. chron. Verspannungen, Ischiasbeschwerden, Morbus Bechterew)
  • Allergien
  • Burnout
  • Depressionen und Angstzustände
  • Neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple sklerose)
  • Akute und chronische Magen-/Darmerkrankungen (z.B. Colitis-ulcerosa, Morbus Crohn, Gastritis)
  • Fibromyalgie
  • Hautkrankheiten (z.B. Neurodermitis, Psoriasis)
  • Asthma bronchiale
  • Migräne
  • Immer wiederkehrende entzündliche Prozesse (z.B. Mittelohr- u. Mandelentzündungen)
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen

burnout - Was wird behandelt?

Gibt es Grenzen?

Natürlich hat auch die Homöopathie Grenzen. Überall da, wo ein Gewebe oder ein Organ unwiederbringlich zugrunde gegangen ist, kann es keine Heilung mehr aus eigener Kraft geben.
Dennoch kann selbst in diesen Fällen die Homöopathie noch palliativ / lindernd eingreifen.